søndag den 14. oktober 2012

Jeopardy!... Fuck, yeah

Wonder why it says 'fuck, yeah' in the title? Well, we're playing jeopardy, and 'fuck, yeah's the answer to the question: did the students ace the presentation? Which students, and which presentation?, you may ask. Well, the Deutschklassler and the Pingu presentation. Remember I told you they had to create captions for an episode, in which Pingu, the penguin, and his friend Robby, the seal, go snowboarding? They did a great job, and I recorded them. But let's go back to our game of Jeopardy!.

Meine Deutschklassler waren furchtbar entsetzt darüber, dass mir Jeopardy! kein Begriff war. Für alle, die es nicht kennen: Es ist eine US-amerikanische Fernsehsendung, in der die Antwort auf eine zu erratende Frage vorgegeben wird und die Frage zu erraten ist- na no na ned. Wanna play?

Hier die Antworten: 

a. Das Fliegerlied.
b. Dexter. 
c. STD. 
d. Mein Bruder.
e. Too nice.  
f. Striezel.
g. A puzzle over the states and their capitals. 
h. MILF.  

Hier die Fragen:


  ¿ʇɥɔɐɯǝƃ ʇuuɐʞǝq puǝqɐ ǝʇnǝɥ uǝuuıɹǝuɥoʍǝqʇıɯ ǝuıǝɯ ɥɔı ǝqɐɥ ʞısnɯ-ıʞs-sǝɹdɐ/uuɐɯɹǝllɐq ɹǝp lǝʍnɾ ɯǝɥɔlǝʍ ʇıɯ ˙ɐ
 ¿lǝıds-,ǝʇɐʇs ɥɔɐǝ ɯoɹɟ uosɹǝd ɐ ǝɯɐu :sn ǝʌıʇɐuɹǝʇlɐ ǝɥʇ, uǝuɹǝʇuısnɐɥ ɯǝɹǝsun uı puǝqɐ ǝʇnǝɥ lǝıɟ sɹǝpɹǝoɯuǝıɹǝs -uǝʌıʇʞıɟ ɹǝpo uǝlɐǝɹ -sǝɥɔlǝʍ ǝɯɐu ɹǝp ˙q
   ¿ʇƃıpunʞɹǝ ɹıɯ ıǝq sǝlqqɐɹɔspǝǝds sǝp puǝɹɥǝɐʍ ƃɐʇʇıɯɥɔɐu ǝʇnǝɥ uıɹǝuɥoʍǝqʇıɯ ǝɥɔsısǝozuɐɹɟ ǝuıǝɯ ɥɔıs ʇɐɥ sǝʇɹoʍ uǝɥɔlǝʍ ƃunʇnǝpǝq ɹǝp ɥɔɐu ˙ɔ
 ¿(uǝʇun ˙s) ʇɹǝuuıɹǝ 'ǝqɐɥ uǝɥǝsǝƃ ƃuɐƃɹǝızɐdsʇpɐʇs ɯǝuıǝɯ ıǝq ƃɐʇʇıɯɥɔɐu ǝʇnǝɥ ɥɔı ǝıp 'suɹǝʇuɐl-,o-ʞɔɐɾ ɹǝp ɹǝuıǝ ɥɔıɯ ʇɐɥ uǝʍ uɐ ˙p
 ¿qɐ ,sıuɐnʇ ǝnb, ǝɥɔsıuɐɔıɹ-ɐʇsoɔ sɐp ɥɔıs ʇǝʇıǝl uɹǝʇɹǝoʍ uǝɥɔsılƃuǝ uǝɥɔlǝʍ uoʌ ˙ǝ
 ¿ʇuɥǝoʍɹǝʌ ɥǝnɹɟ ƃɐʇıǝɹɟ ɹǝlssɐlʞɥɔsʇnǝp ǝuıǝɯ ɥɔı ǝqɐɥ ʇıɯoʍ ˙ɟ
¿uǝuuoʍǝƃ ǝʇɐqǝp lɐıʇuǝpısǝɹd-ǝɔıʌ ɹǝp puǝɹɥǝɐʍ oƃuıq ɯı ɥɔı ǝqɐɥ sɐʍ ˙ƃ
 ¿uǝuıddılıɥd uǝɥɔılpǝns uǝp ɟnɐ ʇuoɹɟsƃunıǝɹɟǝq uǝɥɔsıɯɐlsı-oɹoɯ ɹǝp ǝɯɐu ǝɥɔsılƃuǝ ɹǝp ʇǝʇnɐl ǝıʍ ˙ɥ

Y aquí tienen unas fotos:

Der jack-o'-lantern, der mich an meinen Bruder erinnert hat

More jack-o'-lanterns

'The alternative US'-game: name a person, place, tv series, etc. from each state.



torsdag den 11. oktober 2012

Weekdays

Newsflash

  • Am Dienstag haben wir unseren Couchtisch dekoriert und nebenbei "Grease" geschaut, which gave us the idea to dress up as the pink ladies for Halloween. Any other (better) suggestions?  
  • Am Mittwoch haben meine German-030-Klassler wieder einmal als guinea pigs (Versuchskaninchen) fungieren dürfen. Jede/r hat ein Wimmelbild bekommen und es den anderen fünfen beschrieben, die es gemalt haben. Had a jolly good time, haha. Und einer der German-030-Klassler hat sich seine selbst gemalten Bilder mittlerweile an den Kühlschrank geheftet, which makes me think they had a good time, too. 
  • Heute habe ich wieder einmal vergeblich nach Hagelzucker gesucht. Seems they don't have it here. Dekoriere ich den Striezel morgen früh halt mit Mandelsplittern... Ich war heute bei der vice-presidential debate und wir haben dort Bingo gespielt. Ich habe gewonnen (dank sei freedom, poverty und stimulus). Mein Preis war ein Puzzle der Staaten which make up the US. Finally, I will get to learn their exact location as well as their capitals. 
Proudly presenting... mein Beitrag zu unserem Couchtisch
     

søndag den 7. oktober 2012

Voodoo magic

Was für ein Wochenende... Nachdem wir am Freitag in German 101 eine Folge von Pingu untertitelt haben, bin ich am Samstag mit fünf meiner Studierenden und Stéphanie nach Portland gefahren, um dort im Rahmen des Kinofest PDX, einem German film festival, den Film 'Summer Window'- bzw. im Original 'Fenster zum Sommer'- zu sehen.

(Einer der Organisatoren hat mich angesprochen, als ich meine Emailadresse eingetragen habe, um den Newsletter des Vereins- Zeitgeist Northwest- zu abonnieren: "It's a great way to brush up on your German." Yeah, cause that's what I need to do. Brush up on my German. :D)   

Danach haben wir einen Stopp bei Voodoo Doughnut in Portland eingelegt, which is the best fucking doughnut shop in the world. Es gibt Doughnuts mit vanilla, chocolate und fudge frosting, Doughnuts mit filling, Doughnuts ohne filling, Doughnuts, bestreut mit Oreos, Doughnuts mit bacon... Ja, believe it or not, bacon. Falls es die sukkergrise unter euch einmal nach Portland verschlägt, go there.

Looks like something Tim Burton came up with,
but is actually the best fucking doughnut shop in the world

Heute waren Nao, Vanessa und ich einkaufen und da wir kein Auto haben, haben wir einen Fußweg von etwas unter zwei Stunden in Kauf genommen to get there, aber es hat sich gelohnt: Ich habe einen grey sweater und eine brown purse von Billabong gekauft. Und weil der Fußweg gar so lang war, habe ich mir ein tangerine/lime soda gegönnt, das besser war als das strawberry/kiwi soda I had had three weeks ago. Und... Nutter Butter sandwich cookies. Nom nom nom. Gut, dass mein Bruder nicht hier ist, denn er hätte wohl die ganze Packung auf einmal gegessen.      

Oh, bevor ich's vergesse, am Wochenende habe ich den life cycle einer awkward turtle gelernt. It's a thing here, and I hope that by the time I get back, it'll be a thing back home, too. Anyway, it's hilarious. Here's how you do it (the awkward turtle, not its life cycle, I'll teach you that one in one of my next posts):  

Oh, and it doesn't mean 'turtle',
but 'platypus' in actual sign language. 



mandag den 1. oktober 2012

Eat My Shorts

Freitag letzter Woche habe ich das erste Mal im German-101-Kurs unterrichtet, nachdem meine Vorgesetzte mich am Donnerstag gebeten hatte, zu supplieren. Ich habe mich über das Angebot gefreut. Immerhin bin ich ja hierhergekommen, um Deutsch zu unterrichten, und ich gebe zwar täglich Nachhilfe, nehme einmal pro Woche am German table teil, gebe German-conversation-practice-Kurse und organisiere Filmabende, doch I want more, overachiever, der ich bin.

Den Donnerstag Abend habe ich damit zugebracht, mir den Kopf zu zermartern - mit Erfolg: Freitag Früh habe ich zuerst 21 Wörter aus Christine Nöstlingers "Mini unter Verdacht" auf die Tafel geschrieben. Die Studierenden haben neun davon in ihr Bingo-Feld eingetragen und dann habe ich aus dem Buch vorgelesen. Der/die Studierende, der/die als Erste/r drei Wörter senkrecht, waagrecht oder diagonal gehabt hat, hat gewonnen. Die Aktivität hat meinen kleinen freshmen, sophomores und juniors gefallen. 

Aber wir haben sie noch getoppt: Die zweite Aktivität habe ich mit einer Anekdote eingeleitet. Als der amerikanische Cousin einer Freundin 2007, als der Simpsons-Film gerade in den Kinos angelaufen war, in Wien zu Besuch war, hat er uns gefragt, warum wir die Simpsons nicht mögen. Wir haben verwunderte Blicke gewechselt, bis wir draufgekommen sind, dass die Filmplakate ("Die Simpsons") f'ür einen Amerikaner, der keine Ahnung von deutschen Artikeln hat, wohl etwas missverständlich waren.   

Dann durften sich die Studierenden zu dritt eine Figur aussuchen, aus deren Sicht sie die Simpsons beschrieben: entweder Homer, Marge, Bart, Lisa oder Maggie. Eine Gruppe beschrieb etwa Homer und Bart aus Lisas Sicht: 

"Mein Vater ist faul, laut und dumm. Also, er ist dick. Mein Bruder heißt Bart und er ist zehn Jahre alt. Er ist faul im Schule. aber er Skateboard fährt gern. Er sagt oft: 'Friss meine Hosen!'" 

Zwei Gruppen beschrieben die Familie aus Homers Sicht: 

"Mein Name ist Homer. Ich bin verheiratet. Meine Frau ist Marge. Sie ist faul aber kocht. Meine Kinder nerven mich. Sie sind laut und unehrlich. Nein! Sie sind auch unzuverlässig. Ich essen gern die Donuts. Ich trinke Bier gern. Ich arbeite in das AKW." 

bzw.

"Ich sagt viel 'Doh!' auf Englisch, aber 'Nein!' auf Deutsch. Bart ist Böse und sehr faul im Schule. Er Skateboard und sagt 'Friss meine Hosen'. Ich würge ihr viel."

Ich bin so stolz auf die Studierenden, dass sie nach nur einem Monat Deutsch bereits so viel können. :)

Freitag Abend bin ich dann zur Belohnung moonlight kayaking am Columbia River in Portland gewesen. Als wir vom Ufer weggepaddelt sind, war es noch hell, doch bereits kurz darauf hat es zu dämmern begonnen und nach etwa einer Stunde haben wir vom Fluss aus die Skyline von Portland gegen den dunklen Nachthimmel abgehoben gesehen. Ich bin ja nicht gerade die große Romantikerin, aber es war wirklich breathtakingly beautiful.

Portland by night


Am darauffolgenden Abend ist ein Hypnotiseur aufgetreten und attendance war free. Ich habe vor lauter Lachen Bauchweh gekriegt. Er hat die Freiwilligen dazu gebracht, zu glauben, ihr Name sei Chacha, ein Besen sei die schönste Frau they had ever laid eyes on, sie seien ein Werwolf, etc. Wer will, findet den hypnotist-turned-entertainer auf Youtube: Michael C. Anthony ist sein Name.     

Shopping on a Sunday night

On A Friggin' Sunday Night


       

mandag den 17. september 2012

Ye Old Shit House

Ich habe hier zwar kein Auto und bin daher transportationally challenged, doch komme ich dank des Fahrrades in unserer Waschküche und der friendship family meiner Mitbewohnerin dennoch in (West-) Oregon herum.

Nachdem ich am Samstag um 14:00 Uhr (ja, Ortszeit :) aufgestanden bin, habe ich mir gedacht: "Wast wås, påckst di zaum und fåhrst a Runde mitn Radl." Die Runde hat dreieinhalb Stunden gedauert, weil ich mich verfahren habe und irgendwann irgendwo in irgendwelchen Hügeln war. Irgendwie habe ich dann aber doch wieder heim gefunden und auf meinem Heimweg bin ich an dem coolen WW II Pick-up und an dem noch viel cooleren Ye Old Shit House - frei übersetzt: das alte Scheißhäusl - mit Autokennzeichen aus Washington, Oregon, Kalifornien, etc. vorbeigekommen.  

WW II Pick-up

Ye Old Shit House


Am Sonntag in der Früh hat uns die friendship family einer meiner Mitbewohnerinnen zum Willamette River geführt, wo wir Kanus gemietet haben und zwei Stunden zuerst stromauf- und dann stromabwärts gepaddelt sind. Es hat mir so gut gefallen, ich wäre am liebsten gleich am nächsten Tag noch einmal hingefahren. The next item on my bucket list is moonlight kayaking in Portland on 28 September.     

Canoeing


Dawn hat uns nach dem Kanufahren noch zu Fred Meyer geführt, einem Hypermarket - hyper deshalb, weil dort nicht nur Lebensmittel, sondern alle erdenklichen weiteren Waren verkauft werden. Und in Erwartung des Forrest Gumpschen Regens, der Oregon laut Oregonern (is this even a word?) im Herbst, Winter und Frühling heimsucht, habe ich gleich ein warmes grün-gelbes Oregon Ducks sweatshirt gekauft.    

Because I transfered from Spanish 105 to Spanish 201, habe ich heute wenig zu tun gehabt und vor idleness - lauter Langeweile - gleich eine zweite Radtour an das outdoorsy Wochenende angehängt. Und Oregon has such breathtakingly beautiful scenery, and such picturesque landscapes. Und die Bäume wachsen bis in den Himmel (siehe Bild unten).  

Btw, what kind of tree is this?  

onsdag den 12. september 2012

Herminating v. planking

Der Tag hat ja einmal gut angefangen. Mein Wecker hat nicht funktioniert, weil der Handyakku leer war, und ich habe gleich einmal verschlafen und Spanisch 201 versäumt, den Kurs, in den ich laut meinem Spanisch-105-Lehrer wechseln soll.

Dafür hat mich dann auf einer Wiese hinter meinem Haus eine Überraschung erwartet: Die hiesige Feuerwehr hat vorgeführt, in wie kurzer Zeit ein Zimmer in einem Wohnheim in Flammen aufgeht bzw. aufgehen kann. Und  da ich zum Glück meine Kamera dabeihatte, habe ich hunderte Fotos geschossen, um meinen Kameraden zuhause zu zeigen, dass nicht nur wir gerne Übungen machen und dazu Objekte anzünden.

Atemschutzgerät auf Amerikanisch

Löschangriff

Atemschutztrupp

Amerikanisches G'schau


Nach meinen nachmittäglichen office hours habe ich meine German conversation class vorbereitet und wir haben dann in der class über herminating gesprochen (if you do not know it, google it) und es mit planking verglichen und weil einer planking nicht kannte, hat es ihm eine andere gleich vorgeführt. Und dann hat ein dritter eingeworfen, er finde coning am coolsten - man geht zu McDonald's oder Burger King und bestellt Eis in einem Stanitzel (engl. cone) und wenn es einem gereicht wird, nimmt man nicht das Stanitzel, sondern nur die Kugel Eis. Die Fotos von herminating finde ich dennoch besser, but decide for yourself... 

What we do in German class

onsdag den 5. september 2012

A polyglot life

Ich lebe mit einer Costaricanerin, einer Französin und einer Japanerin in einem Haus. Untereinander sprechen wir Englisch. Mit Vanessa, der Costaricanerin, versuche ich, Spanisch zu sprechen. Mit Stéphanie, der Französin, spreche ich Deutsch, Elsässisch und Französisch und von Nao, der Japanerin, lerne ich ein, zwei Brockerl Japanisch (like, how to say 'good morning', 'enjoy your meal' or 'roller coaster' in Japanese), die ich mir leidlich merke.

På stranden, to throw yet another language in the mix

Doch der Sprachen noch nicht genug, hat uns Dawn, die uns am Wochenende an die Küste gefahren hat, noch das Fingeralphabet und ein, zwei Phrasen in American Sign Language (ASL) beigebracht. I can introduce myself in ASL now, and I can tell people I love them, or love them back.   

Nach dem Mittagessen waren wir dann noch in einer Outlet Mall, and I bought a Gap sweatshirt, weil Oregon ein eigentümliches Wetter hat, es in der Früh und am Abend freezing kalt, aber untertags nicht nur warm, sondern heiß ist, und Dawn uns geraten hat to dress in layers, sich wie eine Zwiebel anzuziehen. Am Abend waren wir dann The Avengers schauen, sehr amerikanisch, nicht nur der Film, auch das Publikum, das etwa geklatscht hat, als Captain America nach seiner Begegnung mit Loki und Thor meint:

“There’s only one God, ma’am, and I’m pretty sure he doesn’t dress like that.” 

Naja. (Imagine a judgmental look on my face.) 

But back to me now... Jedenfalls habe ich gestern die Flüge für Washington, DC und Seattle gebucht. Dezember kann kommen. Und dann Jänner und Feber, with me going to Miami. Dexter lässt grüßen.